Glücklich durch die Winterzeit, Gute Laune auch bei eisigen Temperaturen?


Glücklich durch die Winterzeit Gute Laune auch bei eisigen Temperaturen?


Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann ist es draußen wahrscheinlich trübe, die Natur ruht und zum Spazierengehen muss man sich warm anziehen. Unsere Vorfahren, die viel mehr von den Witterungsbedingungen abhängig waren, lebten im Winter anders als im Sommer. Wir in der modernen Zivilisation können das nicht. Unser Alltag ist das ganze Jahr über gleich, nur eben im Winter oft mühsamer zu bewältigen. Immer noch sind sich die Forscher nicht ganz klar über die Ursachen der so genannten Winterdepression. Lange nahm man an, der Lichtmangel im Winter sei ursächlich, unser niedrigerer Serotoninspiegel sorgt für gedrückte Stimmung und erhöhtes Schlafbedürfnis. Inzwischen gibt es auch Forschungen, die darauf hindeuten, dass wir niedrige Temperaturen und schlechte Stimmung miteinander assoziieren. Dabei liegt der Schlüssel für Glücksempfinden während der Winterzeit in uns allen. Mit vergleichsweise einfachen Übungen aus dem von mir erarbeiteten HunaMatixHealing können wir wieder zurückfinden zu Lebensfreude, Authentizität und Freiheit.

Glück oder Pech?


Um aufzuzeigen, in welch hohem Maße unsere eigene Wahrnehmung ein Glücks- oder Unglücksempfinden beeinflusst, erzähle ich in meinen Seminaren immer mal wieder eine Geschichte, die aus dem alten China stammen soll: Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf ein alter Mann. Eines Tages brach ein großer Sturm über das Land herein, der sein Pferd so sehr erschreckte, dass es sich losriss und davonlief. Am nächsten Tag kamen seine Nachbarn und beklagten den alten Mann: „Du armer Mann. Das Pferd war ja alles, was Du hattest und nun ist es fort.“ Der alte Mann antworte ruhig: „Mag sein!“ Einige Tage später kam das Pferd zu seinem alten Herrn zurück und hatte ein weiteres Pferd bei sich. Da kamen erneut die Nachbarn und riefen: “Du Glücklicher! Erst läuft dein Pferd weg und nun hast Du sogar zwei. Du bist wirklich vom Glück gesegnet!“ Der alte Mann antwortete ruhig: „Mag sein!“ Am anderen Tag, als sein einziger Sohn das neue Pferd zureiten wollte, wurde er abgeworfen und brach sich beide Beine. Wieder kamen die Nachbarn gelaufen und sprachen: „Oh, Du unglückseliger Mann. Dein einziger Sohn liegt mit gebrochenen Beinen im Krankenhaus. Du hast schon wirklich großes Pech.“ Der alte Mann antwortete ruhig: „Mag sein!“ Tags darauf brach im Land ein großer Krieg aus und die Rekrutierungskommandos zogen durch die Dörfer und Städte, um die jungen Männer für den Krieg zu holen. Da der Sohn des alten Mannes aber beide Beine gebrochen hatte, blieb er verschont. So kamen die Nachbarn erneut gelaufen und riefen: „Du bist ein wirklich glücklicher Mann. Dein Sohn wurde verschont und musste nicht in den Krieg ziehen. Du bist wirklich ein vom Glück beschenkter Mann.“ Der alte Mann antwortete ruhig: „Mag sein!“ Mit ganz vielen Geschichten in unserem Leben ist es so: Während wir uns noch ärgern, dass wir einen Zug verpasst haben, und eine Viertelstunde später losfahren können, hat womöglich der von uns verpasste Zug einen technischen Defekt und hält stundenlang auf freier Strecke. Wer glücklich werden will, muss auf seine Aufmerksamkeit achten: Betrachten wir unsere Tage unter dem Fokus darauf, was „schlecht“ war, oder fragen wir „wofür war es letztendlich gut?

Aufmerksamkeit erschafft Realität


Durch Ihre Aufmerksamkeit verdichtet sich die feinstoffliche Energie wie ein Gedanke zu grobstofflichen Formen, aus denen entsteht physikalische Realität. Die Realität zu erschaffen ist lediglich eine Sache Ihrer Konzentration. Es geht im Kern nicht darum Wirklichkeit zu erschaffen, sondern Wirklichkeit zu empfangen. Stelle Sie sich Ihre Aufmerksamkeit wie den Empfänger eines Radios vor. Dieser bringt bestimmte Sender in den Fokus und filtert andere aus (schlechter oder kein Empfang). Die eigene Realität zu erschaffen ist nichts anderes als ein „Vertraut werden mit...“ Sie werden Dinge und Situationen erst dann manifestieren, wenn Sie mit ihnen vertraut geworden sind. Veranschaulichung: Der Wunsch „ich möchte 10 Millionen Euro haben“ wird bei Ihnen wie bei den meisten Menschen ein subtiles, unangenehmes Gefühl auslösen. Das zeigt aber, dass Ihre Wahrnehmung nicht primär auf die Erfüllung Ihres Wunsches ausgerichtet ist, sondern auf etwas was Sie nicht wollen! In den meisten Fällen wünscht man sich viel Geld, weil man entweder einen Geldmangel empfindet oder weil man die Arbeit nicht mag mit der man seinen Lebensunterhalt verdient. Beides sind Dinge die Sie nicht wollen. Unter diesen Voraussetzungen werden Sie mit Ihrem Wunsch nach mehr Geld eine Realität manifestieren, die weiterhin von Geldmangel und unangenehmer Arbeit geprägt ist – kein Lottogewinn. Was wirklich hinter einem Gedanken steckt, lässt sich nur selten an dessen oberflächlichem Inhalt – in diesem Fall dem Wunsch nach Geld – ablesen. Glauben Sie, etwas tun zu müssen, erschaffen Sie eine Realität, die Ihnen genau dies bestätigt! Sie müssen dann tatsächlich permanent sparen! Lenken Sie aber Ihre Gedanken in die Richtung „Ich muss alles Unangenehme loswerden und alle negativen Gefühle loslassen“ richten Sie Ihre Wahrnehmung auf unangenehme Gefühle. Lernen Sie aber zu akzeptieren und loszulassen, dann finden Sie in jedem Winkel neues Material dazu.

Im Winter bewusster dem Guten gegenüber werden


Fazit: positive Affirmationen helfen uns das ganze Jahr über, in den wärmeren Jahreszeiten kommen sie aber eher von ganz allein. Im Winter müssen wir daran arbeiten. Ist es draußen kalt, nehmen wir das zum Anlass, es uns daheim gemütlich zu machen. Widerfährt uns etwas Negatives, so fragen wir nicht „warum?“ sondern „wofür?“. Mit dieser Einstellung im Kopf kann auch der Winter Spaß machen.