Andines Heilen den Weg der Inka gehen lerne (Kausay Puriy) in lebendiger Energie zu laufen, Die Heilweisen der alten und neuen Inka tauche ein in die Welt von Munay – Yankay – Yachay


Inka Heilweisen Die spirituelle Kunst des andinen Volkes

Die Heilweisen der alten und neuen Inka


Ayni - das ist der Grundgedanke der Inka Religion. Im Großen und Ganzen bedeutet Ayni "Teilen", sodass jeder Mensch mit allem versorgt ist, was er zum Leben braucht. Die Inka Religion zählt zu den großen Religionen dieser Welt und versteht sich als freie, nicht moralische oder urteilende Religion. Sie kennt keine Gesetze und gibt keine Vorgaben. Der auch als Natur-Mystik oder andine spirituelle Kunst bezeichnende Glaube versteht den Menschen als Geschöpf, das all-eins ist mit der Natur und all ihren Lebewesen sowie des gesamten Universums. Demnach ist alles miteinander verbunden - und zwar in Liebe und Toleranz.

Kein Wunder, dass deshalb die Inka-Tradition eine sehr aufgeschlossene und praxisorientierte Religion ist. Das war auch schon zu Zeiten der Inka so: Die damaligen, integrierten Völker waren aufgerufen, ihre wichtigsten Götter in die Qorikancha, den Tempel der Sonne, im Herzen der Hauptstadt Cusco zu bringen. Dort erschufen sie aus reinem Gold Abbilder der Gottheiten, die neben die der Inkas gleichwertig platziert wurden. Auch die Menschen durften ihren Glauben behalten und leben – keiner wurde zur Konvertierung gedrängt. Vielmehr strebte die Religion danach, Disharmonien auszugleichen und liebevolle Energien fließen zu lassen.


Die Tradition der Inka, die etwa 1000 nach Chr. begann, entwickelte sich aus früheren Kulturen und erreichte ihren Höhepunkt um 1550. Sie versorgte schon zum damaligen Zeitpunkt die Menschen mit Antworten zu Glaubensfragen und spirituellen Ansichten. Durch die Struktur und Organisation der Inkas konnten ihre Botschaften und Heilweisen bis zum heutigen Tage erhalten bleiben.

So praktizieren die andinen Indios noch jetzt die offene Einstellung, die von den alten Meistern der Inka-Religion nach wie vor gelehrt wird. Trotz der Zerstörung des Reiches durch die spanischen Eroberer, halten sie an ihrer Traditon fest, die sich bis zum ersten Inka-König Inkarri zurück verfolgen lässt.

Bedingungslose Integration der Heilweise

Ganz im Sinne der freien Entfaltung und der uns umgebenden, kosmischen Liebe steht, nach den Inka Heilweisen, jedem Menschen diese andische Energiearbeit zu. Frei von Konventionen, Religion oder anderen Glaubensrichtungen, ist sie einfach zu erlernen und leicht zu praktizieren. Die Heilweisen können den Menschen helfen, schwere Erlebnisse oder Situationen aufzulösen und stattdessen Leichtigkeit im Leben zu integrieren. Ganz unabhängig von der eigenen Kultur ist die spirituelle Inka-Heilweise für jeden einzelnen zugänglich - vielmehr noch: Sie lässt sich ohne Einschränkungen mit anderen Religionen oder Glaubensrichtungen vereinbaren. Sogar selbst dann, wenn man vorher noch nie mit Energiearbeiten oder anderen Heilweisen zu tun hatte. Eben eine wundervolle Methode, um im Privat- oder Geschäftsleben für Klarheit, Leichtigkeit und Zufriedenheit zu sorgen.

Bewusstsein mit Struktur

Das Besondere der Inka Heilweisen und deren aktiv Praktizierenden Menschen - auch Priester genannt - besteht darin, die Realität zu sehen, wie die Realität auch tatsächlich ist. Mit Hilfe der eigenen Intention kann sich der Ausübende zwischen der gegenwärtigen, der oberen und der inneren Welt frei bewegen. Dafür braucht es keinen veränderten Bewusstseinszustand, da er stets mit seinen Ahnen, Lehrern und Helfern verbunden ist.

Die Priester praktizieren ihre Spiritualität je nach Ausbildungshintergrund und dementsprechend unterschiedlich ist ihre Kommunikation zu den verschiedensten, geistlichen Wesenheiten. Hierbei unterscheidet sich, ob die Informationen ausgesandt oder empfangen werden oder gar ein regelrechter Austausch - also senden und empfangen von Botschaften - stattfindet.