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Die Verhaftung an das Nehmen

Die Verhaftung an das Nehmen

Die Verhaftung an das Nehmen

Das Nehmen ist ein Schlüsselelement der Verhaftung. Wenn wir lieben, wollen wir nichts anderes, als uns mit anderen zu verbinden.

Die meisten unserer Beziehungen sind eine Mischung, aus Liebe, Verbundenheit, Teilen, Geben, Helfen, Freundschaft, Zärtlichkeit, Lernen und Heilen. Andererseits enthalten sie auch Langeweile, Verhaftungen, Verschmelzungen, Aufopferung, Werturteil, Groll, Angriff, Selbstgerechtigkeit, Abwehrhaltungen, Machtkämpfe, Bedürfnisse, Leblosigkeit, Benutzen und andere Formen des Nehmens.

Wenn wir versuchen, jemanden zu benutzen oder etwas von ihm zu nehmen, auch wenn es unter dem Deckmäntelchen des Gebens geschieht, werden diese Menschen uns  meiden, sie werden nicht länger auf uns eingehen und so viel Abstand wie möglich von uns halten. Wenn jemand dir aus dem Weg geht oder wenn jemand behauptet, „Raum zu brauchen“, dann zweifellos deshalb, weil du versuchst, etwas zu bekommen oder zu nehmen, wenn nicht offen, dann auf einer energetischen Ebene.

Unsere Verhaftungen in Beziehungen sind in Wirklichkeit nichts anderes als ver-gangene Verhaftungen – alte Herzensbrüche aus der Vergangenheit oder verlorene Verbundenheit aus früheren Beziehungen und der Kindheit. Sie alle stellen unsere Bedürfnisse dar, die nur von neuem zutage treten in der Hoffnung, dass sie dies-mal erfüllt werden.

Nehmen ist eines der fruchtlosesten Dinge, die wir tun können. Es bedeutet, dass wir in die falsche Richtung gehen. Beim Nehmen geht es darum, unsere Bedürf-nisse zu schützen, was sie momentan zwar befriedigen mag, in Wahrheit jedoch untermauert und stärker macht. Es ist vergleichbar mit jemandem, der immer hungriger und leerer wird, je mehr er stiehlt (sowohl buchstäblich als auch im übertragenen Sinn).

Keiner von uns möchte sich selbst als „Nehmer“ sehen, aber wenn eine Beziehung nicht funktioniert und du in irgendeiner Weise verwundet zurückbleibst, kannst du dich darauf verlassen, dass du versucht hast, zu nehmen oder zu benutzen, wahr-scheinlich unter dem Deckmantel des Gebens.

Es ist sehr hart für uns, das zu erkennen und damit umzugehen. Nehmen lässt uns mit einem Gefühl der Bedürftigkeit zurück.

Unser Nehmen kann so chronisch werden, dass wir zu einem emotionalen „Vampir“ werden. Wenn es noch schlimmer kommt, werden wir emotional toxisch und vergiften Menschen und Situationen mit unseren Geisteshaltungen und der negativen Energie, die wir durch unser Nehmen erzeugen.

Ein toxischer Mensch in unserer Umgebung lässt uns wissen, dass wir diesen Selbsthass in uns tragen, den wir unter unserer Bewusstheitsebene vergraben haben.

Wenn wir diesen Aspekt in uns tragen, haben wir ihn wahrscheinlich unter der Kompensation der Aufopferung verborgen. Außerdem werden wir das Gefühl haben, dass wir uns für den Menschen aufopfern, der unsere Projektion (Selbsthass) auslebt. Daher erzeugen wir also buchstäblich sowohl das, was andere tun, als auch unsere Reaktionen darauf.

Aufopferung ist immer ein Ort, wo wir uns und andere zum Opfer machen, aus dem kläglichen Versuch der Sühne für unsere Schuld, indem wir Gutes tun wollen, unseren Selbsthass jedoch dadurch nicht loswerden. Ein Ort, an dem wir nicht authentisch sind, ein Ort, an dem wir nicht empfangen, weil wir Angst vor Intimität, Erfolg und Veränderung haben.

Wenn wir unser Muster des Nehmens aufgeben, werden wir in die Richtung von Reife, Erfolg, liebevoller Beziehung und Glücklichsein geführt. Versäumen wir es jedoch, dieses Muster zu korrigieren, dann geraten wir in einen noch schlimmeren Kreislauf aus Niederlage, Verlust, Schmerz und Versagen hinein.

Übung

Untersuche deine jetzige Beziehung oder verlorene Beziehungen. Untersuche deine Beziehungen zu Freunden und Bekannten.

Wo hast du das Gefühl, dass du keinen Erfolg hast oder gemieden wirst?

Was hast du von ihnen zu nehmen versucht?

Auf welche Weise hast du versucht, sie zu benutzen?

Deine Ehrlichkeit kann jetzt in großem Maße dazu beitragen, die Selbsttäuschung zu beenden, die mit deinem gebrochenen Herzen, deinem Festhalten oder deiner Verhaftung einhergeht.

Triff eine neue Entscheidung. Entscheide dich dafür zu geben. Denke daran, dass ein Lippenbekenntnis nichts bedeutet, wenn du nicht die Absicht hast, es zu erfüllen. Die Feuerprobe im Hinblick darauf ob du zu nehmen versuchst oder nicht, besteht darin, ob jemand sich von dir .fort oder zu dir hin wendet.

Stelle dir die Frage, welche der Schattenfiguren des „Nehmers“ des „ Benutzers „, des „ Vampirs“ und des „ toxischen Menschen “ du in dir verborgen hast.

Diese Schatten sind ein Fehler, den du ganz leicht korrigieren kannst, wenn du es willst. Übergib sie deinem hohen Selbst, um sie für dich zu integrieren. Dann wirst du fähig sein, ihre gesamte Energie auf positive Weise zu nutzen.

gerne stehe ich Dir bei deinen Themen zur Seite nimm Kontakt auf…

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